Anfrage: Situation der Hamburger Industrie

Nach einer am 16.12.2015 veröffentlichten Umfrage der Träger des Masterplans Industrie betonen 75 Prozent der 1.005 befragten Hamburgerinnen und Hamburger die Bedeutung der Industrie. 66 Prozent der Befragten verbinden mit der Hamburger Industrie Begriffe und Merkmale wie „Steuereinnahmen für die Stadt“, „Ausbildungsmöglichkeiten“ und „Wohlstand“. Hamburg ist der drittgrößte Industriestandort in Deutschland. Circa 120.000 Menschen arbeiten in rund 600 Hamburger Industrieunternehmen. Hamburgs Industrie ist diversifiziert. So haben sich Unternehmen der Luftfahrtindustrie, der Maritimen Industrie, der Bereiche Maschinenbau und Elektroindustrie, der Medizintechnik, Biotechnologie und Nahrungsmittelindustrie sowie Stahl-, Aluminiumund Kupferhütten niedergelassen. Allerdings gehen die Umsätze der Industrie zurück. Nach aktuellen Zahlen des Statistikamtes Nord sind die Umsätze der Hamburger Industrie in den ersten neun Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent zurückgegangen. Neuansiedlungen würden dem Standort helfen für eine langfristig prosperierende Wirtschaft. Die Industrie soll auch in Zukunft ihren wirtschafts- und strukturpolitischen Stellenwert in Hamburg behalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern können.

Vor diesem Hintergrund fragt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB den Senat:

1. Wie viele Industrieunternehmen sind durch Maßnahmen des Senats beziehungsweise der zuständigen Behörde, der HWF, durch andere Stellen in den Jahren 2014 und 2015 neu angesiedelt worden? Wie hoch ist dabei der Anteil an ausländischen Firmen? Wie viele Arbeitsplätze sind dadurch in welchem Stadtteil/Bezirk in Hamburg entstanden?

2. Wie viele bestehende Industrieunternehmen haben im Jahr 2013 und im Jahr 2014 die Beratung der HWF in Anspruch genommen? In wie vielen Fällen konnte die HWF zu einer Problemlösung beitragen? Wie viele bestehende Industrieunternehmen werden derzeit von der HWF beraten?

3. Wie viele Flächen in Hektar wurden in den Jahren 2013 bis 2015 wie vielen und welchen Industriebetrieben von welcher Stelle in Hamburg zur Verfügung gestellt? Wie viele Hektar Flächen werden in 2015 für Industrieunternehmen benötigt? Wie wird die Metropolregion in die Frage der Flächenvergabe an Industrieunternehmen eingebunden?

4. Welche Maßnahmen müssen umgesetzt werden, um die Vorteile Hamburgs, insbesondere des Hamburger Hafens, als attraktiven Industriestandort für Unternehmen stärker herauszustellen?

5. Welche Programme der Wirtschaftsförderung für Unternehmen aus der Industrie werden derzeit von wem angeboten? Wie viele Unternehmen nutzen diese Programme?

6. Wie viele Industrieunternehmen sind von 2010 bis 2015 von Hamburg in welche Bundesländer abgewandert? Was waren die Gründe? Wie viele Arbeitsplätze sind Hamburg von 2010 bis 2015 dadurch verloren gegangen? Wodurch wird der Senat einer Abwanderung von Industrieunternehmen aus Hamburg in andere Bundesländer entgegenwirken?

7. Wie viele Industrieunternehmen sind von 2010 bis 2015 von Hamburg in welche Länder in Europa oder in andere Kontinente abgewandert? Wie viele Arbeitsplätze sind Hamburg von 2010 bis 2015 dadurch verloren gegangen? Wodurch wird der Senat dieser Abwanderung von Industrieunternehmen entgegenwirken?

8. Welche Ziele, Vereinbarungen und Maßnahmen für welches Handlungsfeld aus dem in 2014 fortgeschriebenen Masterplan Industrie sollen wann erreicht sein, um die Rahmenbedingungen der Industriebetriebe in Hamburg zu verbessern (bitte je nach Handlungsfeld aufführen)? Wurden die bisherigen Ziele und Maßnahmen für Neuansiedlungen erreicht? Wenn nein, warum nicht?

9. Wie ist der Stand der Umsetzung der im rot-grünen Koalitionsvertrag festgeschriebenen Unterstützung der Erschließung der Potenziale von Industrie 4.0 für die Wirtschaft in Hamburg (bitte genau darstellen)? Wie viele Arbeitsplätze sind in 2015 daraus entstanden?

10. Welche Wachstumspotenziale für die Industrie sieht der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde für den Standort Hamburg in den Jahren 2015 – 2020 (bitte nach Industriezweigen, Branchen darstellen)?

11. In welche Cluster sind Industriebetriebe in Hamburg wie eingebunden? Wie viele Unternehmen profitieren seit 2014 davon (bitte genau begründen)?

12. Ist geplant, dass für eine Neuausrichtung der Ansiedlungspolitik für Industriebetriebe in Hamburg die BWVI, der Industrieverband Hamburg, die Handelskammer, die IFB und die HWF stärker zusammenarbeiten werden? Wenn ja, welche Maßnahmen sind für zunehmende Ansiedlungen geplant? Wenn nein, warum nicht?

13. Welches Konzept verfolgt der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde, um neue Unternehmen im Hamburger Hafen anzusiedeln?

14. Wie sieht die Zusammenarbeit mit den benachbarten norddeutschen Bundesländern im Bereich Wirtschaftsförderung für Industriebetriebe aus (bitte genau anhand von aktuell laufenden Projekten und geplanten Projekten darstellen)?

15. Wann werden die anhand der am 16.12.2015 veröffentlichten Umfrage der Träger des Masterplans Industrie gewonnenen Erkenntnisse in welche konkreten Vorschläge für Kommunikationsmaßnahmen zur Stärkung der Akzeptanz für die Industrie wie durch den Senat beziehungsweise die zuständige Behörde umgesetzt?

Hier die Anfrage lesen.

Werden Sie Fan! Folgen Sie Kruse auf seinen sozialen Netzwerken:

Seine Fanpage informiert über Anfragen, Pressemitteilungen und Presseberichte. Hier der Fanpage von Michael Kruse bei Facebook folgen: https://www.facebook.com/michaelkrusefdphamburg

Sein Facebook-Profil informiert über tagesaktuelle Termine: https://www.facebook.com/michael.kruse.75

Hier Kruse bei Google+ folgen: https://plus.google.com/110986231074469708679/post…
Hier Kruse bei Instagram folgen: https://instagram.com/michael.kruse.75/
Hier Kruse bei Twitter folgen: https://twitter.com/krusehamburg
Hier Kruse bei FlickR folgen: https://www.flickr.com/photos/krusehamburg/
Hier Kruse bei YouTube folgen https://www.youtube.com/channel/UCngxBzz3uyWSVUXY9…

Weitere Informationen über die FDP in Hamburg-Nord gibt es unter:
http://www.fdp-hamburg-nord.de



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.