Große Anfrage: Wie geht es den Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg?

Seit der Übernahme der Immobilien der IMPF Hamburg im Jahr 2016 betreut die städtische Sprinkenhof GmbH die Immobilien der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg und ist im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg für die Instandhaltung der Gebäude zuständig, welche speziellen Anforderungen genügen müssen. Ziel der Übernahme war ein schrittweiser Abbau des Sanierungsstaus und ein „auf allen Ebenen professionelles Bau- und Gebäudemanagement“ (vergleiche Drs. 20/14486). Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen, wie größeren Löschfahrzeuge und strengeren Auflagen zum Schutz der Gesundheit der ehrenamtlichen Retter, sind die heutigen Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr fast überall nicht mehr zeitgemäß. Die deshalb von einem Arbeitskreis der Freiwilligen Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr-Unfallkasse erstellte „Ampel-Liste“ beinhaltet eine Übersicht der Feuerwehrhäuser mit bestimmten Kriterien wie Torgrößen, Raumgröße, Zustand der Sanitäranlagen, Stellplätzen. Nach der „Ampel-Liste“ sollen die Gerätehäuser je nach Priorität schrittweise saniert werden. Auch ist angedacht, die Gerätehäuser zukünftig mit einer Schwarz-weiß-Trennung auszustatten, zum Beispiel um Krebserkrankungen von Feuerwehrangehörigen durch nachträgliche Kontamination („Feuerkrebs“) vorzubeugen. Jenseits dieser größeren Maßnahmen bestehen in den Gerätehäusern unabhängig von der „Ampelregelung“ anscheinend zahlreiche Mängel, welche die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr erheblich erschweren und den Zustand der Gerätehäuser zunehmend verschlechtern. Diese könnten vielfach durch einfache Maßnahmen behoben werden. Es gibt jedoch in letzter Zeit zunehmend Beschwerden, dass diese Mängel, wenn sie angezeigt werden, nicht oder nur schleppend von der Sprinkenhof GmbH bearbeitet werden. Zu schleppend beantragten Aufträgen berichtete der Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr in seinem letzten Rundbrief: „Zwar gab es bereits mehrere Gespräche mit der Sprinkenhof GmBH, eine Verbesserung ist aber nicht in Sicht“. Diese Zustände zwingen die Verantwortlichen, die in ihrer Freizeit einen gefährlichen Dienst für die Sicherheit der Bürger unserer Stadt leisten, unter anderem gegen Unfallverhütungs- und weitere Vorschriften zu verstoßen, sofern sie aus Pragmatismus den Betrieb der Gerätehäuser weiter aufrechterhalten wollen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir als FDP-Fraktion in der Großen Anfrage hier.

Immer up to date bleiben? Dann folgen Sie gern meinen Social-Media-Kanälen!

Aktuelle Presseberichte, Veranstaltungshinweise, Ausschnitte meiner Reden in der Hamburgischen Bürgerschaft und mehr – meine Facebook-Fanpage. 

Live und persönlich –  mein Instagram-Channel.

Schnell und direkt – mein Twitter-Feed.

Redebeiträge und Video-Statements – mein YouTube-Channel.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.