Hamburger Abendblatt: „Kerstan hat Kostensteigerungen bei Fernwärme-Projekt dem Parlament bewusst vorenthalten“

Die erste massive Kostensteigerung im Zuge des Fernwärme-Netzrückkaufs und der angeschlossenen Projekte gibt es nun beim geplanten Bau einer neuen Anlage zur Müllverwertung im Stellinger Moor. Das „Zentrum für Ressourcen und Energie“ (ZRE) soll von 2023 an 140.000 Tonnen Hausmüll sortieren, Biogas gewinnen und in einem „Biomasse- und Ersatzbrennstoffheizkraftwerk“ auch Strom und Wärme produzieren. Nun aber musste der Senat in der Antwort auf meine Kleine Anfrage über die zuständige Stadtreinigung einräumen, dass das ZRE nicht nur rund ein Jahr später fertig, sondern auch deutlich teurer wird. Statt der ursprünglich geschätzten 220 Millionen Euro oder der 2018 veranschlagten 235 Millionen Euro soll die Anlage nun 325 Millionen Euro kosten.

Umweltsenator Jens Kerstan hat die bereits bekannte Kostensteigerung dem Parlament bewusst vorenthalten: Über einen Monat vor der Entscheidung der Bürgerschaft war im Aufsichtsbereich von Umweltsenator bekannt, dass das ZRE sich dramatisch verteuert. Diese wichtigen Informationen hätten dem Parlament bei der Entscheidung über den Rückkauf des Fernwärmenetzes vorliegen müssen.

Die Kostenexplosion vergrößert die Probleme. Zum einen werden die Kunden die Preissteigerungen bezahlen müssen. Zum anderen wird damit offenbar, dass das Senatskonzept für die Fernwärme sich schon vor Baubeginn nicht halten lässt.“

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