Hamburger Abendblatt: „Luftreinigungsanlagen auch in Hamburg schnell testen und Fahrverbote ablösen“

Ich habe in der Bürgerschaft und in einer Kleinen Anfrage den testweisen Einsatz von Luftreinigungsanlagen in Hamburg gefordert, wie sie derzeit in Kiel oder Stuttgart erprobt werden. Im Zuge der Dieselfahrverbotsdebatte sind inzwischen neue technische Lösungen vorgestellt worden, um die Grenzwerte einhalten zu können, die im bisherigen Luftreinhalteplan noch nicht angedacht werden.

Dazu gehören zum Beispiel Luftreinigungsanlagen, die gerade in den Hotspots der Luftbelastung, in denen häufig schlechte Durchlüftung herrscht, zu einer weiteren Reduzierung der Luftmesswerte beitragen können. Solche Anlagen werden etwa in Kiel und Stuttgart an Stellen getestet, an denen ähnliche Verhältnisse (schlecht belüftete Häuserschluchten, hohe Verkehrsdichte) herrschen wie an den Fahrverbotsstrecken in Hamburg.

Der rot-grüne Senat ist ganz offensichtlich nicht willens, die Fahrverbote in der Stresemannstraße und der Max-Brauer-Allee durch bessere Maßnahmen zu ersetzen. Das ist bedauerlich, denn durch technische Innovationen wie Luftreinigungsanlagen lässt sich die Luft an belasteten Standorten reinigen, ohne dass Fahrverbote notwendig sind.

Ich fordere den Senat auf, sich an die Spitze der Erforschung von Luftreinigungsanlagen zu setzen und in Hamburg an den beiden Straßenabschnitten einen Test durchzuführen. So könnten Fahrverbote und die damit verbundenen unsinnigen Umfahrungen schon bald entfallen und die Luftsituation vor Ort verbessert werden. Hamburg braucht Innovationen statt Fahrverbote.

Hier den Artikel des Abendblatts lesen.


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