Hamburger Abendblatt: „Unreife Überlegungen des Senats für die Zukunft der Fernwärme“

Ein von Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) bei der Beratungsgesellschaft LBD beauftragtes Gutachten soll zeigen, dass der Kauf des Fernwärmenetzes trotz des Wertverlustes vertretbar ist – wegen vermeintlicher Effekte für den Klimaschutz und Synergien bei der gemeinsamen Verwaltung mit Strom-, Gas- und Wassernetz. Allerdings musste der Senat jetzt in einer Antwort auf meine Anfrage einräumen, dass das LBD-Gutachten keine „quantitative Bewertung“ vornimmt – mithin: Es werden hierzu keine Summen beziffert. Ein weiteres Gutachten aus der SPD-geführten Finanzbehörde soll die Plausibilität des LBD-Gutachtens zusätzlich überprüfen.

Bisher sind die unreifen Überlegungen von mangelndem Sachverstand geprägt und nicht geeignet, die Zukunft der Fernwärme zu gestalten. Umweltsenator Kerstan ist mit seinem LBD-Gutachten auf dem Holzweg. Es hat nicht die Prüfungstiefe des Wertgutachtens, das den Wert auf 645 Millionen Euro taxiert hatte – und beziffert die Effekte eines Rückkaufs nicht. Damit ist es ungeeignet, einen sinnvollen Debattenbeitrag für die schwierigen Probleme zum Rückkauf zu liefern. Dass die Finanzbehörde das Umweltbehörden-Gutachten zusätzlich prüfen lässt, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

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