Hamburger Abendblatt: „Werbung von Hamburg Wasser ist Wettbewerbsverzerrung“

Mehr als 420.000 Kunden von Hamburg Wasser haben Ende 2018 Post bekommen: Darin warb der städtische Wasserversorger für einen Wechsel zum hauseigenen Stromanbieter.

Mir geht die Mutter-Tochter-Hilfe zu weit: Es ist Wettbewerbsverzerrung allererster Güte, wenn ein Monopolunternehmen mit Anschlusszwang Geld aufwendet, um die im Wettbewerb befindliche Tochter bei den eigenen Kunden zu bewerben. Das ist unfair gegenüber anderen Ökostromanbietern, denn sie haben nicht die Möglichkeit, mit finanzieller Unterstützung auf Adressdaten eines Monopolisten zuzugreifen.

Das Geld der Wasserkunden für die Werbezwecke der Energie-Tochter auszugeben ist nicht opportun. Auch der Abgleich der Kundendaten von Hamburg Wasser und Hamburg Energie hat ein Geschmäckle, denn immerhin sind die Wasserkunden nie gefragt worden, ob sie Werbung von Hamburg Energie erhalten möchten. Hamburg Wasser, das in die Zuständigkeit von Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) fällt, sollte von solchen Aktionen zukünftig die Finger lassen. Die Antwort des Senats auf meine Kleine Anfrage zu diesem Thema ergab außerdem, dass für die Werbeaktion Kosten von rund 330.000 Euro angefallen sind.

Hier den ganzen Artikel des Abendblatts lesen.

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