Anfrage: Busbeschleunigung (81)

Im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die die Fahrzeiten auf den „beschleunigten Linien“ verkürzen sollten. Diese Maßnahmen (beispielsweise Vorrangschaltung an LSA oder Veränderungen an der Verkehrsführung an Knotenpunkten) haben jedoch auch Auswirkungen auf andere Verkehrsteilnehmer. So ist festzustellen, dass die Linie 172 an roten Ampeln anhalten muss, nachdem ein Bus der beschleunigten Linie 7 eine Kreuzung überquert hat. Die Beschleunigung einzelner Buslinien führt damit automatisch zur Verlangsamung anderer Buslinien. Kein Wunder also, dass der Senat den Begriff Busbeschleunigungsprogramm nicht mehr verwendet.

Vor diesem Hintergrund fragen der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB in Kooperation mit Dr. Wieland Schinnenburg, MdHB den Senat:

1. Welche Buslinien verkehren auf Streckenabschnitten, auf denen im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms bereits Maßnahmen umgesetzt wurden?

a) Wie haben sich die Umlaufzeiten auf diesen Linien in den letzten fünf Jahren entwickelt?

b) Wie haben sich dabei die durchschnittlichen Fahrzeiten, der nicht beschleunigten Buslinien auf den Strecken verändert, auf denen bereits Maßnahmen im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms durchgeführt worden sind?

2. Welche Buslinien kreuzen Streckenabschnitte, auf denen im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms bereits Maßnahmen umgesetzt wurden? Wie haben sich die Umlaufzeiten auf diesen Linien in den letzten fünf Jahren entwickelt?

3. Sind alle im HVV verkehrenden Busse mit Signalgebern für die Vorrangschaltung an LSA ausgestattet? Wenn ja, wie hoch waren die hierfür erforderlichen Investitionen? Wenn nein, wie stellt der Senat sicher, dass ausschließlich Busse mit Signalgebern für die Vorrangschaltung an LSA auf den „beschleunigten“ Streckenabschnitten zum Einsatz kommen? Sofern nicht ausschließlich Busse mit entsprechenden Signalgebern auf den „beschleunigten“ Streckenabschnitten zum Einsatz kommen:

a) Wie haben sich die Umlaufzeiten bei diesen Bussen seit Einführung der Vorrangschaltung entwickelt?

b) Bis wann sollen diese Busse mit entsprechenden Signalgebern ausgestattet sein? Welche Investitionen sind hierfür erforderlich?

4. Im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms wurden zudem einige Kreuzungen umgebaut und dabei auch Bushaltestellen verlegt.

a) Welche Buslinien sind von diesen Maßnahmen betroffen?

b) Inwiefern war eine Veränderung der Linienführung durch die Verlegung von Bushaltestellen oder aufgrund eines Knotenpunktumbaus erforderlich? Sofern Veränderungen erforderlich waren, bitte betroffene Buslinie und Veränderungen in der Umlaufzeit der letzten fünf Jahre angeben.

c) Wie hat sich das Unfallgeschehen an diesen Knotenpunkten entwickelt?

5. Welche weiteren Probleme hat der Senat durch die Einführung der Busbeschleunigung im ÖPNV-Netz festgestellt?

 

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