Michael Kruse

Anfrage: Gründer-Kurse in Justizvollzugsanstalten als Maßnahme zur Resozialisierung

In einem Artikel „Gründer-Kurse im Gefängnis können Straftäter verändern“ aus dem Jahr 2015 berichtet das Forum Strafvollzug über die Ergebnisse einer Studie der Technischen Universität München (TUM) und der Indiana University (USA)1 . Auf dieser Grundlage haben die Wissenschaftler Empfehlungen zur Gestaltung von Gründer-Kursen entwickelt. Menschen, die aus der Haft entlassen werden, haben oft Schwierigkeiten einen Job zu finden. Die Teilnahme an einem Existenzgründerkurs im Gefängnis ermöglicht Straftätern, sowohl während als auch nach der Haft, Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen zu lernen. Die aufgeführten Untersuchungen2 haben gezeigt, dass die Teilnehmer am Ende des Programms ein gestärktes Selbstwertgefühl aufwiesen. Außerdem verringerte ihre Teilnahme die Hemmschwelle vor einer Reintegration in die Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund fragt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB in Kooperation mit Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein, MdHB den Senat:

1. Teilt der Senat die in der Studie zum Ausdruck kommende Auffassung, dass Gründer-Kurse in Justizvollzugsanstalten einen positiven Beitrag zur Resozialisierung geeigneter Gefangener leisten können?

2. Inwieweit werden in den hamburgischen Justizvollzugsanstalten Gründer-Kurse angeboten (bitte gegebenenfalls die einzelnen Angebote unter Angabe der Anzahl der Teilnehmer und Abbrecher benennen)? Wenn ja, seit wann werden diese Kurse angeboten?

3. Wie hoch schätzt der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde eine Erfolgsquote von Gründer-Kursen im Vergleich zu bereits bestehenden Kursangeboten ein?

4. Wie schätzt der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde das Potenzial geeigneter Gefangener für einen Gründer-Kurs in Justizvollzugsanstalten in Hamburg ein?

5. Wie hoch schätzt der Senat die Kosten ein, die durch eine Einführung entsprechender Kurse für den geeigneten Personenkreis an den Justizvollzugsanstalten in Hamburg entstehen würden (bitte im Vergleich zu bestehenden anderen Behandlungsangeboten anführen)?

6. In welchem Zeitraum wäre eine Implementierung von Gründer-Kursen als Regelangebot in den Justizvollzugsanstalten in Hamburg realisierbar?

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