Michael Kruse

Anfrage: Hanjin – Welche Auswirkungen hat eine Pleite der koreanischen Reederei auf Hamburg?

Ende August 2016 hat die koreanische Reederei Hanjin Shipping Insolvenz angemeldet. Sie sollte ursprünglich Teil der neuen Allianz um Hapag-Lloyd (HL), „THE Alliance“, werden. Medienberichten zufolge hatten auch zahlreiche kleinere Reedereien aus der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) sowie anderen norddeutschen Bundesländern Schiffe an Hanjin verchartert, fuhren mithin im Auftrag dieser Reederei.

Vor diesem Hintergrund fragt der hafenpolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB den Senat:

1. Welche Auswirkungen hat die Insolvenz von Hanjin auf die Pläne von Hapag-Lloyd hinsichtlich der Errichtung einer neuen Schifffahrtsallianz? Wie bewertet Hapag-Lloyd diesbezüglich die Aussichten für die weitere eigene Geschäftsentwicklung?

2. Mit welchen Auswirkungen beziehungsweise welchem Einbruch beim Containerumschlag wird aufgrund der Insolvenz von Hanjin kurz- sowie mittelfristig bei der HHLA und anderen Hafenunternehmen gerechnet? Etwa wie viele Container beziehungsweise TEU von Hanjin-Schiffen wurden im Jahr 2015 sowie im bisherigen Jahresverlauf 2016 an Terminals der HHLA umgeschlagen? (Bitte jahresweise auflisten.)

3. Mit welchen Auswirkungen ist durch die Insolvenz von Hanjin auf die Entwicklung des Wertes des in der HSH Nordbank verbliebenen Schiffskreditportfolios zu rechnen? a. Inwieweit wurde hierfür durch die Bank entsprechende Risikovorsorge gebildet? b. Etwa wie viel Prozent der Schiffe von Hanjin selber sowie der Kredite für an Hanjin vercharterte Schiffe fallen unter die Sunrise-Garantie? Welchem Auslastungsvolumen der Garantie entspricht dies etwa?

4. Etwa welcher prozentuale Umfang des zu einem Marktpreis von circa 2,4 Milliarden Euro an die hsh portfoliomanagement AöR übertragenen „exposure at default“ von rund 5 Milliarden Euro ist Krediten für Schiffe von Hanjin zuzuordnen? In etwa welchem Umfang sind an die hsh portfoliomanagement AöR übertragenen Kredite überdies Schiffen von anderen Reedereien zuzuordnen, die vor der Insolvenz an Hanjin verchartert waren beziehungsweise formal immer noch sind?

5. Inwieweit und auf welche Weise verfolgen HSH Nordbank und/oder hsh portfoliomanagement AöR eine Sicherung der Insolvenzmasse und Begleichung ihrer Forderungen sowie gegebenenfalls der offenen Forderungen weiterer Kreditkunden? Wurde beispielsweise das „In-die-KetteLegen“ von Hanjin-Schiffen veranlasst?

6. Welche Erfolgsaussichten messen die betroffenen Unternehmen der FHH dem angekündigten Rettungsversuch des Hanjin-Mutterkonzerns bei?

Hier die Anfrage lesen.

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