Michael Kruse

Anfrage: Hapag-Lloyd: Börsengang mit oder ohne Plan?

Laut Pressemeldungen hat die Hapag-Lloyd AG (HL) Banken damit beauftragt, einen Börsengang des Unternehmens vorzubereiten. Dabei gilt es, ein Déjà-vu zu vermeiden: Bereits Ende 2010 gab es Pläne für einen Börsengang im Jahr 2011, die schließlich scheiterten. Frachtraten und Umschlagsraten waren im 1. Quartal 2015 rückläufig. Ergebnisverbessernd wirkten sich insbesondere der niedrige Bunkerpreis und der Dollar-Wechselkurs aus. Gemäß Handelsregister ist der Vorstand seit Dezember 2014 ermächtigt, bis zu 12,5 Millionen neue Aktien zur Kapitalerhöhung auszubringen („Genehmigtes Kapital II“). In Drs. 20/11663 wurde zudem unter Hinweis auf die Regelungen aus Drs. 20/3306 darauf verwiesen, dass die Anteilseignerin TUI Deutschland GmbH einen Verkauf ihrer circa 14,56 Millionen Aktien „unbeschadet anderweitiger früherer Veräußerungsmöglichkeiten“ in einem Börsengang bis Ende 2015 anstrebe. Vor diesem Hintergrund fragt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse (MdHB) den Senat:

1. Stimmen die Berichte zu den Planungen eines Börsengangs? Wenn ja, welche Banken haben in diesem Zusammenhang jeweils welchen Auftrag erhalten?

2. Welche Kanzleien und Unternehmensberatungen begleiten den Börsengang beziehungsweise dessen Planung?

3. Wann soll Hapag-Lloyd wo an die Börse gebracht werden? Wie soll das geschehen und wie viele Aktien sollen voraussichtlich ausgegeben werden?

4. Wie viele Aktien hält TUI derzeit noch? Wurden von TUI seit Erstellung der Drs. 20/11663 bereits Anteile an Dritte verkauft? Wenn ja, wie viele wann an wen?

5. Inwieweit sollen zunächst nur die Aktien von TUI an die Börse gebracht werden? Welche anderen HL-Gesellschafter wollen wie viele ihrer Aktien im Rahmen dieses Börsengangs veräußern?

6. Soll das „Genehmigte Kapital II“ für eine spätere Kapitalerhöhung oder ebenfalls im Rahmen dieses Börsengangs genutzt werden?

7. Nach welchem Bewertungsverfahren soll der Ausgabepreis beziehungsweise die Ausgabepreisspanne für die Aktien bestimmt werden?

8. Welchen Buchwert im Sinne von Drs. 20/3306, Ziffer IV.4. weisen die Aktien der HL derzeit auf?

9. Wie soll insbesondere vor dem Hintergrund der eingangs beschriebenen Entwicklungen ausgeschlossen werden, dass HL einen zu niedrigen Zuteilungs- beziehungsweise Einführungskurs erzielt? Welche (prozentualen und/oder absoluten) Untergrenzen wurden für diese Kurse für einen Börsengang festgelegt?

Hier die Anfrage lesen.

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