Michael Kruse

Anfrage: Kreuzfahrt für Landstrom ausgerüstet – Hat der Senat den Markt falsch eingeschätzt?

Nach aktuellen Berichten boomt das Geschäft mit Kreuzfahrten in Hamburg. Wichtig ist dem Senat eine alternative Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen. Als Vorzeigemodell wurde mit Mitteln aus Hamburg und des Bundes eine neue Landstromanlage in Altona, mit technischen Verzögerungen, im Jahr 2015 endlich fertiggestellt. Die HPA ist Eigentümerin und Betreiberin der Landstromanlage. Bisher ist fraglich, welche und wie viele Kreuzfahrtschiffe Altona anlaufen werden, die mit einem entsprechenden Anschluss zur Landstromversorgung ausgestattet sind. Gemäß den Antworten der Schriftlichen Kleinen Anfrage Drs. 21/1487 sind neben der AIDAsol die EUROPA 2 (Hapag-Lloyd), die MSC Splendida (MSC) und die Queen Mary 2 (Cunard) landstromfähig. Die Investitionen in Millionenhöhe müssen sich schlussendlich rechnen und auch die laufenden Kosten müssen gedeckt werden. Das geht aber nur, wenn auch ein entsprechender Bedarf und der Markt vorhanden sind.

Vor diesem Hintergrund fragt der hafenpolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB den Senat:

1. Wie viele Schiffe von welcher Reederei mit Systemen für die Versorgung mit Landstrom werden im Jahr 2016 den Hamburger Hafen anlaufen? Welches Terminal werden diese Schiffe in 2016 anlaufen?

2. Welche Kosten der Landstromanlage können in 2016 durch Schiffsanläufe gedeckt werden, insbesondere a. Baukosten und Baunebenkosten, b. Strombeschaffungskosten, c. laufende Kosten mit Wartungs- und Instandhaltungskosten, d. Mietzahlungen für die genutzte Fläche, e. Bedienungskosten Landstromanlage, f. Kosten für Gutachten, g. sonstige Kosten? Welche Kosten können dadurch nicht gedeckt werden?

3. Wie hoch sind die bisherigen Gesamtkosten, insbesondere a. Baukosten und Baunebenkosten, b. Strombeschaffungskosten, c. laufende Kosten mit Wartungs- und Instandhaltungskosten, d. Mietzahlungen für die genutzte Fläche, e. Bedienungskosten Landstromanlage, f. Kosten für Gutachten, g. sonstige Kosten? Gab es Abweichungen von den ursprünglichen Planungen? Wenn ja, welche und warum?

4. Wie haben sich die bisherigen Investitionen vom Land Hamburg und dem Bund für den Bau und Betrieb der Landstromanlage in welcher Höhe amortisiert? In welchem Zeitraum sollen sich die Investitionen rechnen?

5. Hat der Senat beziehungsweise die zuständige Behörde eine Bedarfsanalyse durchgeführt beziehungsweise in Auftrag gegeben, wie viele Schiffe landstromfähig sind? Wenn nein, warum nicht?

6. Wie viele Schiffe von welcher Reederei sind bereits bis 2016 durch Umbau oder Neubau mit Systemen für die Versorgung mit Landstrom ausgerüstet worden? Welche Mehrkosten waren damit verbunden?

7. Wie viele und welche Reedereien planen noch, durch Umrüstung und/ oder Neubau ihre Schiffe mit Systemen für die Versorgung mit Landstrom auszustatten?

8. Wie bewertet der Senat finanzielle (zum Beispiel die Kosten zwischen Eigenproduktion der Schiffe und dem Abnahmepreis Strom) und steuerliche Problemlagen für Landstromanlagen? Stellt die EEG-Umlage ein Hemmnis dar? Wenn ja, wodurch und warum? Wenn nein, warum nicht und welche Position vertritt der Senat?

Hier die Anfrage lesen.

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