Michael Kruse

Anfrage: Ladungsverlust und Wachstumseinbußen durch die ausbleibende Fahrrinnenanpassung

Bereits 2002 hat die Freie und Hansestadt Hamburg einen Antrag auf Anpassung der Fahrrinne der Elbe für die Erfordernisse der Containerschifffahrt beim Bundesverkehrsministerium gestellt. Fast 15 Jahre später ist man von der praktischen Umsetzung immer noch weit entfernt. In der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Unternehmen wurde dargestellt, dass dem Hamburger Hafen jährlich ein enormes Wachstumspotenzial durch die ausbleibende Fahrrinnenanpassung verloren geht, weil Containerschiffe der G6-Allianz umgeroutet werden. Im Hafenentwicklungsplan 2025 ist die Umsetzung der Fahrrinnenanpassung Voraussetzung für die Umsetzung der prognostizierten Entwicklungen. Die Zeit läuft ab, es ist höchste Zeit zu handeln.

Vor diesem Hintergrund fragt der hafenpolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB den Senat:

1. Wie viel Ladung geht dem Hamburger Hafen durch die bisher nicht erfolgte Anpassung der Fahrrinne jährlich verloren? (Bitte für die Jahre 2010 – 2015 auflisten.)

2. Wie viele Reedereien routen ihre Containerschiffe bereits um und wie viele Containerschiffe sind das pro Reederei?

3. Wohin werden die Containerschiffe aus Nummer 2. jeweils umgeroutet? (Bitte je Reeder auflisten.)

4. Wie viel Ladung geht dem Hamburger Hafen dadurch verloren, dass Containerschiffe der G6-Allianz umgeroutet werden und welche Reedereien der Allianz betrifft das? (Bitte für die Jahre 2010 – 2015 auflisten.)

5. Wie viele Reedereien haben dem Hamburger Hafen bisher dauerhaft den Rücken gekehrt und laufen dauerhaft andere Häfen an, welche Reedereien sind das und welche Häfen laufen sie an?

6. Rechnet der Senat damit, dass die in den Ostseeraum umgerouteten Schiffe nach erfolgter Fahrrinnenanpassung wieder den Hamburger Hafen anlaufen?

7. Wie hoch schätzt der Senat die jährlichen Wachstumseinbußen, die dem Hamburger Hafen durch die nicht erfolgte Fahrrinnenanpassung entstehen? (Bitte für die Jahre 2010 – 2015 auflisten.) In der letzten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft vom 20. Januar 2016 hat Wirtschaftssenator Horch davon gesprochen, dass der Hafenentwicklungsplan weiterhin aktuell sei.

8. Welchen Einfluss hat die ausbleibende Fahrrinnenanpassung auf die in „Hamburg hält Kurs – Der Hafenentwicklungsplan bis 2025“ prognostizierten Entwicklungen beziehungsweise kann das geplante Wachstum gehalten werden?

9. Welche Studien zur Entwicklung des Hamburger Hafens oder Teilaspekten haben die Stadt Hamburg und ihre Tochterunternehmen derzeit beauftragt? Mit welchen Zielstellungen und bei welchen Unternehmen sind diese Studien beauftragt? Wann werden sie jeweils veröffentlicht?

Hier die Anfrage lesen.

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