Michael Kruse

Anfrage: Unternehmensnachfolge und Migration

In Hamburg steht bei etwa 4500 Unternehmen zwischen 2014 und 2018 ein Generationswechsel bevor. Die betroffenen Unternehmen beschäftigen insgesamt rund 70.000 Menschen und für viele dieser Betriebe ist die Frage der Unternehmensnachfolge von zentraler Bedeutung. Seit Längerem ist die Tatsache bekannt, dass bei Migranten die Bereitschaft dazu überdurchschnittlich ausgeprägt ist, selbstständig tätig zu sein. Vor diesem Hintergrund wurde der Senat in Drs. 20/11316 ersucht im Rahmen der Fachkräftestrategie Lösungen zu entwickeln, wie das Gründungsinteresse von Migrantinnen und Migranten für Unternehmensübernahmen besser genutzt werden kann; dabei sowohl Arbeitssuchende als auch angestellte Beschäftigte und selbstständig tätige Migrantinnen und Migranten und ihre jeweilige Qualifikation zu berücksichtigen und die Bürgerschaft bis zum Ende des 4. Quartals 2014 über die Ergebnisse zu informieren. Mit seinem Bericht vom 02.12.2014 (vergleiche Drs. 20/13812) führte der Senat mehrere Handlungsoptionen auf, um das Problem der Unternehmensnachfolge in Verbindung mit der gezielten Nutzung des Gründungsinteresses von Migranten zu lösen.

Dies vorausgeschickt fragt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB in Kooperation mit Jennyfer Dutschke, MdHB den Senat:

1. Welche aktuellen Erkenntnisse hat der Senat im Hinblick auf anstehende Unternehmensnachfolgen in Hamburgs Familienunternehmen, die über die Stellungnahme in Drs. 20/13812 hinausgehen? a. Wie haben sich die Anzahl der betroffenen Betriebe, in denen ein Generationswechsel ansteht sowie ihre Wertschöpfung und die Anzahl ihrer Mitarbeiter entwickelt? b. Wie viele Unternehmensübernahmen hat es vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die in der Senatsdrs. 20/13812 genannten Studienergebnisse seit 2014 gegeben? c. Hat der Senat Erkenntnisse im Hinblick auf den Anteil von Personen mit Migrationshintergrund, die ein Familienunternehmen übernommen haben? d. Welche Erkenntnisse hat der Senat im Hinblick auf Unternehmen, die mangels Nachfolger aufgegeben werden mussten? e. Welche Erkenntnisse (vergleiche Drs. 20/13812) können aus welchem Grund als überholt verworfen werden?

2. Welche der in Drs. 20/13812 aufgeführten Empfehlungen und Maßnahmen sind jeweils wann, durch wen, mit welchem Ergebnis und zu welchen jeweiligen Kosten umgesetzt?

3. Welche der in Drs. 20/13812 aufgeführten Empfehlungen und Maßnahmen sind nicht umgesetzt? Warum wurden diese Empfehlungen und Maßnahmen nicht umgesetzt? Werden diese Empfehlungen und Maß- nahmen noch umgesetzt und wenn ja, wann?

4. Welche Erkenntnisse hat der Senat inzwischen über das Gründungsinteresse von Migranten in den Gruppen a. der arbeitsuchenden Migranten, b. der unselbstständig tätigen Migranten?

5. Welche Erkenntnisse hat der Senat inzwischen über das Interesse der Übernahme von bislang durch deutsche Unternehmer (ohne Migrationshintergrund) geführten Betrieben durch bereits selbstständige Migranten?

6. Plant der Senat einen weiteren Bericht, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren? Wenn ja wann? Wenn nein, warum nicht?

Hier die Anfrage lesen.

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