Michael Kruse

Anfrage: „Virtuelles Depot“ – Tatsächliche Entlastung für den Hafen oder Idee ohne Nutzen? (II)

Die Infrastruktur im Hamburger Hafen kommt immer mehr an ihre Grenzen. Ein Problem sind die Transporte von Leercontainern. Mit einem sogenannten virtuellen Depot sollen Lkw-Fahrten eingespart werden. Entlastung des Verkehrs soll gewährleistet werden, indem die Unternehmen direkt untereinander leere Boxen austauschen. Bisher beteiligen sich 22 Unternehmen und Reedereien. Das Projekt soll sich aber noch im Testbetrieb befinden. Mit Abschluss der Pilotphase rechnete der Senat mit Kosten von circa 72.000 Euro.1

Vor diesem Hintergrund fragt der hafenpolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion Michael Kruse, MdHB den Senat:

1. Wie ist der aktuelle Stand zu dem Projekt „virtuelles Depot“? Befindet sich das Projekt noch in der Pilotphase beziehungsweise Testbetrieb? Wenn ja, wie lange noch?

2. Wann wird es die ersten Ergebnisse des Testbetriebs geben?

3. Gibt es Abweichungen zu den ursprünglichen Planungen? Wenn ja, welche und warum?

4. Wie viele Unternehmen und Reedereien beteiligen derzeit sich an dem Projekt „virtuelles Depot“? Inwieweit gibt es Abweichungen zu den Antworten in der Drs. 21/4933?

5. Wie viele Unternehmen haben sich bisher über das „virtuelle Depot“ informiert, wo welche Container frei sind?

6. Wie viele Boxen wurden bisher über das virtuelle Depot ausgetauscht?

7. Wie hat sich der prozentuale Anteil der Unternehmen entwickelt, die sich an der Datenbank beteiligen? Welche konkreten Maßnahmen hat der Senat beziehungsweise die HPA bisher unternommen, um den Anteil zu erhöhen?

8. Warum haben BWVI beziehungsweise die HPA für die Beteiligung der Unternehmen an dem „virtuellen Depot“ bisher keine Zielgrößen definiert? Bis wann soll welcher Nutzeranteil der Unternehmen erreicht werden?

9. In welchem Zeitrahmen soll ein tragfähiges Geschäftsmodell mit den Marktteilnehmern und der HPA entwickelt werden? Wie sieht dieses genau aus?

10. Mit welchen Unternehmen hat das Projektteam (HPA, IBM, Packbetriebe) bisher Gespräche mit welchem Ergebnis geführt, um für eine Beteiligung zu werben?

11. Wie hoch sind die derzeitigen und wie hoch sind die geplanten Kosten für das „virtuelle Depot“? a. Gibt es seit dem Stand 24.06.2016 weitere Kosten, die zu den circa 72.000 Euro hinzugekommen sind? b. Wenn ja, in welcher Höhe und wie setzen sich die Kosten zusammen?

12. Welche Probleme sind bisher seitens der beteiligten Unternehmen zu dem „virtuellen Depot“ angemerkt geworden? Wie hat der Senat beziehungsweise die HPA darauf regiert?

Hier die Anfrage lesen.

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