Michael Kruse

Antrag: Chancen für einen zukunftsorientierten Bedarf beim Umbau am U-Bahnhof Borgweg nutzen

Antrag der Abgeordneten Michael Kruse, Katja Suding, Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein, Dr. Wieland Schinnenburg, Jens Meyer (FDP) und Fraktion

Die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg Nord fordern seit vielen Jahren die Verlängerung der Buslinie 6 in Richtung Alsterdorf und verknüpfen damit das Begehren nach einer besseren Anbindung zur City-Nord und in den Stadtpark. In der Bezirksversammlung Hamburg-Nord haben sich zwischen 2012 und 2017 alle Fraktionen (außer der Fraktion DIE LINKE) in unterschiedlichen Anträgen für dieses Begehren der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Alle Anträge wurden von der Hamburger Hochbahn AG abgelehnt. Begründet wird diese Ablehnung mit einer Studie aus dem Jahr 2013, in der eine zu geringe Nachfrage für eine Streckenverlängerung prognostiziert wurde. Jedoch vernachlässigt diese Studie die Bevölkerungsentwicklung in den betroffenen Stadtteilen und die gestiegenen Nutzerzahlen des ÖPNV in Hamburg.

Der Umbau am U-Bahnhof Borgweg soll vor allem die Umlaufzeiten der Busse verringern und somit gegebenenfalls eine Frequenzerhöhung ermöglichen. Dieses Ziel jedoch zu kurz gefasst: Wenn es aus Gründen der Umwelt und der begrenzten Straßenkapazität Ziel der Stadt Hamburg ist, langfristig ein Umsteigen vom eigenen Pkw auf den öffentlichen Nahverkehr zu erreichen, so kann dies nur durch Verbesserung der Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs erzielt werden. Folglich dürfen Forderungen der Bürgerinnen und Bürger, zumal über ihre jeweils politischen Vertretungen platziert, nicht über Jahre hinweg ignoriert werden.

Der geplante Umbau am U-Bahnhof Borgweg muss genutzt werden, allen Verkehrsteilnehmern eine echte Verbesserung der Verkehrssituation anzubieten. Dazu gehö- ren sowohl die Verlängerung der MetroBus-Linie 6 mit Anbindung an die City-Nord/ Alsterdorf als auch die Ausweitung der Angebote des öffentlichen Nahverkehrs zur Anbindung von Konzerten und Veranstaltungen im Stadtpark (Planetarium). Durch die Verlängerung der MetroBus-Linie 6 könnte zudem auf Stellplätze für Überlieger vor der U-Bahn-Haltestelle verzichtet werden. Diese Chance wurde bei den aktuellen Planungen bislang nicht berücksichtigt. Dadurch vergibt der Senat die Chance, den Verkehrsraums besser zu gestalten und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Insbesondere Fahrradfahrer könnten durch den Verzicht auf Überliegerplätze profitieren, da ihnen mehr Raum zur Verfügung gestellt werden und Gefahrenstellen durch ein- und ausfahrende Busse vermieden werden könnten.

Die Bürgerschaft möge daher beschließen:

Der Senat wird ersucht,

  1. die Hamburger Hochbahn AG zu einer erneuten Prüfung der Verlängerung der MetroBus-Linie 6 in Richtung Alsterdorf aufzufordern.
  2. einen Plan zur Umgestaltung der U-Bahn-Station Borgweg durch einen Verzicht auf Überliegerplätze vorzulegen.
  3. zu prüfen, wie die Erreichbarkeit von Konzerten und Veranstaltungen im Stadtpark durch öffentliche Verkehrsmittel verbessert werden kann.
  4. bis zum 31.10.2017 der Bürgerschaft über die Ergebnisse der Prüfungen zu berichten.

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http://www.fdp-hamburg-nord.de

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