Michael Kruse

Antrag: Start-up, Hamburg! Hamburg braucht ein Cluster für Gründer

Unternehmensgründungen bringen Dynamik in die Wirtschaft und stärken die Innovationskraft ganzer Regionen. Die Wettbewerbsfähigkeit verbessert sich, es entstehen Arbeitsplätze und Wohlstand wird gesichert. Auch Hamburg braucht Unternehmen, die Ideen in neue Produkte umwandeln und dadurch Innovationen schaffen. Der Hamburger Senat hat dabei die Aufgabe, attraktive Rahmenbedingungen am Standort Hamburg zu entwickeln und zu sichern.

In Hamburg mangelt es an neu gegründeten Unternehmen. Nur 17.573 Menschen oder rund 1 Prozent der Hamburger Bevölkerung wagten im Jahr 2014 eine Neugründung. Im Jahr 2013 waren es noch 19.908 und im Jahr 2010 waren es sogar 21.912 Neugründungen.1

Diese Zahlen folgen einem langfristigen gesellschaftlichen Trend, der mit verminderter Risikobereitschaft einhergeht. Diese Eigenschaft ist jedoch elementar für die Innovationsfähigkeit einer Marktwirtschaft. Ohne die Bereitschaft zum Risiko sinkt die Innovationskraft einer Volkswirtschaft.

Auch im deutschlandweiten Städtevergleich steht Hamburg nicht gut dar. So wurden in Berlin im Jahr 2014 insgesamt 121 Neugründungen auf 10.000 Einwohner realisiert. In Hamburg hingegen gab es auf 10.000 Einwohner nur 101 Neugründungen. Selbst in Düsseldorf, München und Frankfurt am Main gelangen mehr Neugründungen. Offenkundig ist die Zahl der unternehmerischen Neugründungen in Hamburg seit 2010 um fast 20 Prozent gesunken. Eine Verbesserung der Situation zeichnet sich nicht ab. Vielmehr ist zudem ein starker Rückgang an Gewerbeanmeldungen zu verzeichnen.

Nur noch 20.264 Anmeldungen waren es im Jahr 2014 in Hamburg. Das ist ein deutlicher Rückgang von 11 Prozent gegenüber 2013.

Um diesen Trend umzukehren, sind bereits viele private Akteure, Kammern und Verbände aktiv. Der nächste entscheidende Schritt ist dabei die Einrichtung eines Clusters für Existenzgründungen, um Synergieeffekte aus den zahlreichen Initiativen in Hamburg zu heben. Ein Gründercluster soll die gezielte Verbindung von Start-ups und Gründungswilligen mit etablierten Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und weiteren Akteuren ermöglichen. Zudem hat ein solches Cluster die Chance über Hamburgs Grenzen hinaus mehr Unternehmen und Talente anzuziehen. Dazu muss die nationale und internationale Bedeutung Hamburgs als Standort für Gründungen verbessert werden – auch dies gelingt mit der politischen Schwerpunktsetzung auf Unternehmensgründungen.

Die Bürgerschaft möge beschließen:

Der Senat wird ersucht,

1. ein Konzept für ein Gründercluster zu erarbeiten und dafür in den Austausch mit 2 Kammern, Verbänden, Hochschulen, Unternehmen, bereits bestehenden Clustern und privaten Initiativen zu treten, um bereits bestehende Synergien zu heben,

2. bei der Entwicklung des Gründerclusters dafür zu sorgen, dass

a. sich die Versorgung Hamburger Start-ups mit Gründerkapital verbessert,
b. sich die Vernetzung bestehender Akteure am Standort verbessert,
c. Maßnahmen für eine Gründerkultur in Hamburg entwickelt werden,
d. die internationale Stellung Hamburgs als attraktive Metropole gesteigert wird,

3. der Bürgerschaft bis zum Aufbau des Gründerclusters fortlaufend zu berichten

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