Beraterhonorare beim HSH-Nordbank-Verkauf sind mahnendes Beispiel für städtische Beteiligungspolitik

Die Kosten für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der HSH Nordbank sind nach meinen Berechnungen noch höher als bislang veranschlagt. Frühere Senatsauskünfte sowie zusätzliche Informationen aus dem Geschäftsbericht der Bank für das Jahr 2018 ergeben eine Summe von rund 419 Millionen Euro.

Bislang waren Kosten für Gutachter, Rechtsberater, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Treuhänder in Höhe von 306 Millionen Euro bekannt. Nun gibt es erstmals ein vollständiges Bild. Mit der neuen Summe wären mehr als 40 Prozent des Kaufpreises für die HSH Nordbank von einer Milliarde Euro in Beraterhonorare geflossen.

Diese Zahl ist ein mahnendes Beispiel für die Politik in Hamburg. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, weshalb er sich aus umfangreichen und komplizierten Geschäftstätigkeiten zurückziehen sollte. Die Politik des rot-grünen Senats geht dabei in die falsche Richtung. Mit mehr als 400 öffentlichen Unternehmen und jährlich steigenden Bilanzsummen wächst das Risiko der Steuerzahler jedes Jahr. Es wird Zeit, dass wir in Hamburg eine umfassende Aufgabenkritik machen und das Beteiligungsportfolio der Stadt verkleinern, um Risiken für die Hamburger zu senken.

Hier den dpa-Artikel bei der WELT lesen.


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