Michael Kruse

Bitterer Abend für die Uhlenhorst: SPD lehnt alle Anträge gegen die Busbeschleunigung ab

Das war ein bitterer Abend für die Uhlenhorst: Etwa 1.000 Bürger waren gekommen, um die Pläne zur Busbeschleunigung zu diskutieren. Zwei Stunden wurden technische Fragen abgearbeitet und der Unmut über sämtliche Planungen der Busbeschleunigung wurde deutlich artikuliert und vom nicht müde werdenden Publikum unterfüttert. Als dann die politischen Beiträge dran waren, erklärten Vertreter von SPD und Grünen, warum sie denn für die Maßnahmen stimmen werden. Eine echte Bürgerbeteiligung inklusive Planwerkstatt für Maßnahmen, die auch bei den Bürgern Akzeptanz finden, wurde von SPD- und Grünen-Fraktion ebenso abgelehnt wie eine Verlängerung der Frist für Stellungnahmen. Festzuhalten bleibt:

  • Eine Bürgerbeteiligung ist nicht gewünscht. Stattdessen werden die Maßnahmen der Busbeschleunigung gegen den Willen der Uhlenhorster durchgedrückt
  • Die 35-40 Parkplätze werden ersatzlos gestrichen. Auch hierzu lehnten SPD- und Grüne-Fraktion alle Maßnahmen ab.
  • Es werden Bäume gefällt. Wie viele, steht nicht fest
  • Der Zebra-Streifen wird wegkommen. Stattdessen sollen Verkehrsinseln kommen.
  • Fahrkartenautomaten werden geprüft. Es ist zweifelhaft, dass die SPD hier die richtigen Maßstäbe setzt und die Automaten auch tatsächlich kommen.
  • Die Gewerbetreibenden werden unter monatelangen Bauarbeiten zu leider haben. Anschließend stehen weniger Parkplätze zur Verfügung.
  • Die breiteren Fußwege sind kein adäquater Ersatz
  • Das Verlegen der Radwege auf die Straße hat für die kleinen Radfahrer gefährliche Konsequenzen, weil insbesondere die Papenhuder Straße zu eng ist, um dort sicher Radfahrer auf der Straße fahren zu lassen.

Auch mein Versuch, den anwesenden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Wolfgang Rose dazu zu bewegen, sich für die Anliegen der Uhlenhorster einzusetzen, half nicht. Stattdessen beharrten SPD-Bürgerschafts- und SPD-Bezirksabgeordnete darauf, den Zeitplan zu halten. Der faule Kompromiss, eine Bürgerbeteiligung durchzuführen, die Baumaßnahmen aber dennoch zu beschließen, wurde von unserem Bezirksabgeordneten Claus-Joachim Dickow zurecht als „weiße Salbe“ tituliert. Das war ein bitterer Abend für die Uhlenhorst.

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