Der Hamburger Hafen braucht Gestalter im Senat

Die moderaten Zahlen im Umschlag machen deutlich, dass der Dauerstreit zwischen Rot und Grün den Hafen stark belastet. Statt rot-grüner Dauergefechte um wichtige Infrastrukturprojekte wie die Köhlbrandquerung und die A26-Ost braucht der Hafen einen Senat, der ihn entwickeln und nicht in Teilen abwickeln möchte. Das gelingt mit einem neuen Hafenentwicklungsplan, der die Weichen stellt für wichtige Ansiedlungen, einer langfristigen Flächenpolitik und der Lösung der Schlick-Probleme, die jedes Jahr 100 Millionen Euro Steuergeld verbrennen. Die Elbvertiefung kann nur der Beginn und nicht das Ende der Aufholjagd des Hamburger Hafens sein. Den Hamburgerinnen und Hamburgern liegt der Hafen sehr am Herzen – es wird Zeit, dass das auch wieder für den ganzen Senat gilt.

 

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