Energiepolitische Ideen der SPD sind nicht zu Ende gedacht – Moorburg muss an die Fernwärme

Es ist erfreulich, dass sich kurz vor der Bürgerschaftswahl zumindest bei der SPD die Erkenntnis durchsetzt, dass eine Umrüstung Moorburgs zu den wichtigen energiepolitischen Weichenstellungen für den Standort Hamburg gehört. Allerdings ist die Ideensammlung von Bürgermeister Tschentscher nicht zu Ende gedacht: Durch die Umrüstung Moorburgs auf Gas entfällt die Notwendigkeit, ein weiteres Gaskraftwerk für die Fernwärme auf der Dradenau zu errichten. Das rot-grüne Fernwärmekonzept mit einem Sinnlos-Kraftwerk muss dringend gestoppt werden. Stattdessen muss Moorburg schnell auf Gas umgerüstet und ans Fernwärmenetz angeschlossen werden. Das spart 300 Millionen Euro, weil kein zusätzliches Gaskraftwerk gebaut wird, es macht die Hamburger Energieversorgung sauberer, und es bietet Chancen für energiepolitische Innovationen am Standort Moorburg, zu denen der Elektrolyseur gehört. Selbst für die Grünen gibt es außer einer ideologischen Motivation keinen Grund, sich diesem Vorschlag weiterhin zu verweigern.

 

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