Hamburger Abendblatt: „Netzrückkauf wird zum Berater-Eldorado“

Die Beraterkosten beim Rückkauf der Fernwärme von Vattenfall sind zu hoch. Die Senatsantwort auf meine Kleine Anfrage ergab, dass für Beratungsleistungen im Zuge der nötigen Ausgliederung („Carve Out“) von Betriebsteilen aus der Vattenfall Wärme GmbH bereits 741.727 Euro an ein Beratungsunternehmen geflossen sind, insgesamt sind für diesen Auftrag rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt. Zudem sind im Zuge der „technischen Ertüchtigung“ der Müllverbrennungsanlage Borsigstraße rund 150.000 Euro für Machbarkeitsstudien, Planungen und Gutachten ausgegeben worden.

Der Rückkauf des Fernwärmenetzes ist ein reines Berater-Eldorado. Obwohl der Senat nicht mal eine Projektstruktur mit Kosten- und Zeitplänen präsentieren kann, ist knapp eine Million Euro in Beratungsleistungen geflossen. Die ersten Zeitverzögerungen lassen schon erahnen, dass der rot-grüne Senat seine Zeitpläne ein weiteres Mal reißen wird. Der mögliche Anschluss des Kohlekraftwerks Moorburg an die Fernwärme wollen die Grünen aus ideologischen Gründen zu verhindern. Vattenfall prüft derweil eine Umstellung Moorburgs auf andere Brennstoffe. Wenn Moorburg umgestellt wird, entfällt die Begründung für das Gaskraftwerk, das der grüne Umweltsenator Jens Kerstan bauen möchte.

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