Verkehr & Mobilität in Hamburg

Die Verkehrspolitik ist die größte politische Herausforderung in Hamburg. Derzeit sind wirklich alle Verkehrsteilnehmer genervt: Autofahrer wegen Baustellen und fehlender Koordinierung, Fahrradfahrer wegen schlechter oder fehelnder Radwege, HVV-Nutzer wegen der Unzuverlässigkeit z.B. der S-Bahn und Pendler wegen langer Anfahrtswege. Das muss nicht sein! Ich setze mich dafür ein, Verkehre zu beschleunigen und damit das individuelle Mobilitätsbedürfnis optimal zu unterstützen.

Verkehrspolitik: Meine Kernanliegen

  • Hamburg braucht ein Verkehrsmodell: Moderne Datenerfassung von Verkehren nützt bei der besseren Lenkung von Verkehren – Hamburg kann das heute nicht und das möchte ich ändern, denn es nutzt allen Verkehrsteilnehmern.
  • Die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs ist eine große Kraftanstrengung, wird sich aber lohnen. Der Bau der U5 nach Bramfeld und Steilshoop und im Westen der Stadt wird den Straßenraum entlasten und die Verkehre zukünftig unter die Erde bringen. Deshalb setze ich mich für diese Projekte ein.
  • Radwegeausbau: Hamburg baut pro Jahr nur etwa 15 km Radweg (gemessen in beide Fahrtrichtungen) aus – das ist viel zu wenig, um das Radfahren attraktiver zu machen. Die Einführung einer Radverkehrskoordinatorin hat nichts gebracht – dieses Geld ist besser investiert in tatsächlichen Radwegeausbauten. Der hochwertige Ausbau der Velorouten muss dabei Priorität haben.
  • Baustellenkoordinierung muss endlich funktionieren. Damit nicht, wie gerade etwa in Winterhude, vier Großbaustellen auf einmal am gleichen Ort eröffnet werden
  • Hamburg braucht einen Autobahnring, damit die Stadt von vielen Durchfahrtsverkehren entlastet wird. Deshalb setze ich mich ein für den Bau der A26-Ost und den Weiterbau der A20 mit einer westlichen Elbquerung.
  • Die Hafenhinterlandanbindung muss gestärkt werden, denn die Schiene ist der größte Wettbewerbsvorteil des Hafens.
  • Fahrverbote sind der falsche Weg für Hamburg. Ich setze mich für mehr Innovationen beim Antrieb von Bussen, Autos, Bahnen und Flugzeugen ein, damit Mobilität sauberer wird.
  • Eine autofreie Innenstadt halte ich für das falsche Ziel. Es wäre gut, wenn die Innenstadt schnell und leicht erreichbar bleibt. Deshalb bin ich für ein Parkraumkonzept, das genau das unterstützt.
  • E-Scooter können eine gute Ergänzung sein, z.B. für Touristen und längere Kurzstrecken, auf denen der HVV nicht gut ausgebaut ist. Allerdings sollten die Scooter nicht überall auf den Wegen stehen, sondern feste Abgabepunkte haben, damit sie nicht zum Verkehrshindernis werden. Außerdem braucht Hamburg eine Verkehrskampagne, damit die Sicherheit im Umgang mit Scootern und Scooter-Nutzern steigt.
  • Eine Seilbahn für Hamburg- das könnte Sinn machen. Ich bin offen für diese Idee an einer klugen Stelle, denn sie könnte Teil des HVV werden, privat finanziert sein und Hamburgern wie Touristen eine Freude und ein Nutzen sein.

 

Nahverkehr Hamburg Landungsbrücken

Mobilität bedeutet Freiheit

...und deshalb möchte ich nicht jedem Menschen vorschreiben, wie er oder sie sich zu bewegen haben. Es ist Aufgabe der Politik, für ein gutes Nahverkehrs-Angebot zu sorgen, denn dann steigen viele Menschen um. Dafür brauchen wir bessere Taktung bei den S-Bahnen, mehr Zuverlässigkeit im System und größere Sicherheit. Für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende muss es günstiger werden, den HVV zu nutzen. Bei Verspätungen müssen Erstattungen leichter werden, z.B. über eine App.

Sicherer Straßenverkehr

Auf der Straße müssen alle Rücksicht aufeinander nehmen. In Hamburg gerät das hier und da manchmal in Vergessenheit. Deshalb ist es wichtig, auch über bauliche Maßnahmen dafür zu sorgen, dass sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Straßenraum sicher bewegen können.

Endlich weniger Stau in Hamburg - Baustellen besser planen!

In Hamburg wachsen Baustellen wie Pilze aus dem Boden – das ist einerseits gut, denn die Straßen müssen saniert werden. Gleichzeitig sind die Baustellen häufig unkoordiniert.  Das muss sich ändern. Deshalb setze ich mich für eine Baustellenkoordinierung ein, die diesen Namen verdient.

Fahrverbote? Nicht mit mir!

Fahrverbote sind Symbolpolitik und nützen nicht – in Hamburg haben sie sogar geschadet, weil sie Menschen zwingen, längere Strecken zu fahren. Deshalb lehne ich Fahrverbote ab und setze stattdessen auf Innovationen bei Antriebstechnologie.

Stau in Hamburg
Stau in Hamburg: Das muss endlich besser werden!

Mit dem Rad unterwegs in Hamburg? Noch holpert‘s...

Der Radwegeausbau in Hamburg war in den letzten Jahren völlig unambitioniert. Hamburg baut pro Jahr nur etwa 15 km Radweg (gemessen in beide Fahrtrichtungen) aus – das ist viel zu wenig, um das Radfahren attraktiver zu machen. Die Einführung einer Radverkehrskoordinatorin hat nichts gebracht – dieses Geld ist besser investiert in tatsächlichen Radwegeausbauten. Der hochwertige Ausbau der Velorouten muss dabei Priorität haben, damit Menschen auch längere Strecken auf dem Rad fahren und dabei freie Fahrt haben.

E-Mobilität und Wasserstoff - Innovationen fördern

Hamburg ist auf einem guten Weg beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos, was ich weiter vorantreiben möchte. Damit die Energiewende gelingt, müssen wir zudem die großen Mengen an überschüssigem, regenerativen Strom auch nutzen, den sogenannten Geisterstrom. Ich untersütze Konzepte wie das norddeutsche Reallabor, in dem überschüssiger Windstrom zu Wasserstoff gemacht wird, denn der kann eingesetzt oder zu CO2-neutralem syntethischen Kraftstoff verarbeitet werden. So nutzen wir regenerative Energie und fahren CO2-frei. Das ist die Zukunft!

Der Nahverkehr muss besser werden

Damit Menschen regelmäßig auf den HVV umsteigen, müssen wir dessen Zuverlässigkeit, Taktung und Sicherheit erhöhen. Damit die S-Bahn zuverlässiger wird, soll sie selbst die Kosten für Erstattungen aus Verspätungen tragen. Außerdem sollen Kostenerstattungen für Nutzer leichter und schneller erledigt werden können per App. In Zukunft müssen auch smarte Verkehre wie individuelle Abholungen Teil des HVV werden, damit Menschen auch zu später Stunde sicher ans Ziel kommen und nicht lange Wege von selten bedienten Bushaltestellen zurücklegen müssen.

Neue Verkehrsträger denken – eine Seilbahn für Hamburg

Eine Seilbahn für Hamburg- das könnte Sinn machen. Ich bin offen für diese Idee an einer klugen Stelle, denn sie könnte Teil des HVV werden, privat finanziert sein und Hamburgern wie Touristen eine Freude und ein Nutzen sein. Ein Ideenwettbewerb für eine neue Streckenführung könnte den Hamburgerinnen und Hamburgern dieses spektakuläre Transportmittel näher bringen und gute Ideen für eine Trasse liefern.

Aktuelle Meldungen zum Thema Verkehr

Abendblatt: Ein Elbtunnel für die S-Bahn

Der geplante Fernbahnhof Diebsteich bietet die historische Chance, Verkehrsströme in unserer Stadt neu zu ordnen und zu entzerren. Derzeit sind ...
Lesen

Planungen zur Entwicklung des Kleinen Grasbrooks konkret machen

Wenn es dem Senat ernst ist mit der erfolgreichen Entwicklung des Kleinen Grasbrooks, muss er seine Planungen endlich konkret machen. ...
Lesen

Bürgersprechstunde: Verkehr und Wohnungsbau auf der Uhlenhorst

Ich lade Sie herzlich ein zu meiner nächsten Bürgersprechstunde: Freitag, 10. Januar, 15-17 Uhr Hotel Miramar, Armgartstraße 20 Kommen Sie ...
Lesen

Abendblatt: Hamburgs Baustellen noch immer schlecht koordiniert

Die Verkehrsbehörde und der Senat versagen bei der Baustellenkoordinierung in der Stadt weiterhin auf ganzer Linie. Dabei gibt es digitale ...
Lesen

Abendblatt: Flughafen muss sparen – übt Senat Gewinndruck aus?

Dass der Airport seine Kostenstruktur mit dem Programm HAM Flex auf den Prüfstand stellt, ist gut – der Flughafen darf ...
Lesen

SHZ: Verkehrschaos in Hamburg: In der Seilbahn über den Stau schweben

Der zunehmende Verkehr ist eine der brennendsten Herausforderungen für die Hamburger Politik. Wir wollen einen innovativen Denkanstoß zu diesem Thema ...
Lesen
Scroll to Top