Wirtschaftspolitik für Hamburg

Eine starke Wirtschaft ist das Fundament der Hansestadt Hamburg. Wenn die Stadt Hafenmetropole bleiben und Gründerhauptstadt werden will, müssen Old & New Economy in Hamburg gleichermaßen die digitale Zukunft beschreiten. Unternehmen brauchen dafür politische Rahmenbedingungen, die Potenziale freisetzen und Wettbewerb fördern, statt mit Bürokratie und Verboten die Innovationsfähigkeit ausbremsen.

Wirtschaftspolitik: Meine Kernanliegen

  • Startups: Hamburg soll Deutschlands Gründerhauptstadt werden. Dafür müssen wir Entrepreneure aus aller Welt zu uns lotsen und die Standortbedingungen verbessern, beispielsweise durch ein bürokratiefreies erstes Jahr und kollaborative Gründerplattformen.
  • Hafen: Das Herz der Hansestadt muss gegenüber den Konkurrenzhäfen wieder aufholen. Dafür braucht es neben der zügigen Durchführung der Fahrrinnenanpassung einen neuen Hafenentwicklungsplan, der Wachstumshemmnisse löst und die Potenziale der Hafenflächen bestmöglich nutzt.
  • Digitalisierung: Alle Branchen sind auf digitale Fortschritte angewiesen. Voraussetzung dafür ist eine digitale Infrastruktur, die das gesamte Stadtgebiet mit Breitband und perspektivisch 5G-Netz versorgt.
  • Handwerk: Ich setze mich für eine Innovationsinitiative und stärkere politische Unterstützung des Handwerks ein. Die digitale Transformation bietet dem Handwerk Chancen, eine zukunftsfeste und attraktive Branche für junge Nachwuchskräfte zu werden.
  • Handel: Der Einzelhandel ist auf attraktive Standortbedingungen angewiesen, um gegenüber dem Onlinehandel nicht weiter Boden zu verlieren. Ich setze mich daher für eine Aufwertung der Plätze und für eine funktionierende, dezentrale Nahversorgung der Stadtteile ein. Für die Zukunft des Handels braucht Hamburg einen stadtweiten Masterplan.

Hamburg

Innovationen und Wachstum schaffen Freiheit

Innovationen brauchen Freiheit und Freiheit braucht Innovationen. Ich stehe für eine Wirtschaftspolitik, die alteingesessenen und jungen Unternehmen Freiräume schafft, ihre Ideen für einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt umzusetzen. Unternehmen und Startups brauchen dafür Zugang zu Kapital und Köpfen sowie ein gründungsfreundliches und offenes politisches Klima. Stillstand ist hingegen in keiner Branche eine Option, wenn wir den Wohlstand aufrechterhalten und die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts steigern wollen. Kernbereiche wie der Hafen, der Handel, die Industrie und das Handwerk müssen mit einer ehrgeizigen Politik unterstützt werden, die notwendige Veränderungen herbeiführt und die spezifischen Chancen durch Digitalisierung betonen.

Gründer und Startups unterstützen!

Hamburg ist bereits heute ein wichtiger Gründungsstandort kämpft mit Berlin Jahr für Jahr um den ersten Platz als Gründerhauptstadt Deutschlands. Es kommt dabei aber nicht nur auf die reine Anzahl angemeldeter Unternehmen an: Eine starke Startup-City ist auch durch eine hohe Anzahl an Chancengründungen und durch einen hohen Anteil an weiblichen Gründerinnen gekennzeichnet und etabliert sich im internationalen Markt mit einer besonderen Anziehungskraft für innovative Branchen wie FinTechs, Games und mehr. Die Hamburger Politik muss hierfür endlich geeignete Rahmenbedingungen schaffen und gezielte Fördermaßnahmen einsetzen. Aus der Opposition habe ich mit der Öffnung der Hamburger Wirtschaftscluster für junge Unternehmen ein Argument für Hamburg als Standort der Wahl in die Wege geleitet. Gründerplattformen und Digitalkongresse sind darüber hinaus wichtige Komponenten, um die Vernetzung und Kollaboration zwischen Jungunternehmern, der etablierten Wirtschaft und der Wissenschaft weiter zu verstärken.

Digitalisierung ist Hamburgs Zukunft

Künstliche Intelligenz, Blockchain, 5G: Erste Gehversuche und Initiativen der Privatwirtschaft gehen in Hamburg an den Start. Das ist gut, kann aber nur der Anfang sein. Neue Technologien müssen in allen Wirtschaftsbereichen eine wichtigere Rolle als bisher spielen. Die Politik muss die digitale Infrastruktur bereitstellen, ohne die solche Bemühungen nicht möglich sind. Hamburg braucht einen flächendeckenden Breitbandausbau und keine leeren Versprechungen. Der Digitalstandort Hamburg wird zukünftig maßgeblich von Orten wie dem Hammerbrooklyn. Digitalcampus getragen, der vonseiten der Politik unterstützt und um weitere Projekte ergänzt werden muss. In meiner Videoserie Just Krusen: Das Hamburger Digitaltaxi spreche ich übrigens mit spannenden Persönlichkeiten aus Hamburgs Digitalszene über ihre Projekte und die Herausforderungen der digitalen Hansestadt. Unbedingt reinschalten!

Der Hamburger Hafen

Die Hafenpolitik ist mir ein zentrales Anliegen, nicht nur wegen der Bedeutung für die Hamburger Wirtschaft und der vielen Arbeitsplätze im Umfeld des Hafens, sondern aufgrund seiner Bedeutung für die Identität der Stadt. In den vergangenen Jahren hat der Hafen Marktanteile verloren, wichtige Infrastrukturprojekte wie die Fahrrinnenanpassung konnten erst mit vielen Jahren Verspätung gestartet werden. Die Hafenverwaltung HPA hat ihre Kernaufgaben nicht hinlänglich erledigt und stattdessen Ausflüge in die Privatwirtschaft unternommen. Wachstumshemmnisse in diesen Bereichen müssen abgebaut und in Reformen übersetzt werden, um die Entwicklung umzudrehen und den Hafen mit einem ehrgeizigen Hafenentwicklungsplan wieder zukunftsfest zu machen. Wichtige Pfeiler sind dabei auch die Digitalisierung von Strukturen und Prozessen, die Luftreinhaltung durch Optimierung bei der Energieversorgung der Schiffe und die weitere Verbesserung der Hinterlandanbindung, die zu den großen Stärken von Hamburgs Hafen zählt.

Hamburger Hafen Containerterminal

Ein Entwicklungsplan für den Hafen

Der Hafen braucht ein Sofortprogramm zur Steigerung der Attraktivität, beispielsweise durch eine Senkung des Hafengeldes. Die Hamburg Port Authority muss in ihren Aufgabenbereichen entschlackt werden und die Kreislaufbaggerei im Sedimentmanagement beendet werden durch weitere Verbringungsoptionen. Wichtige Infrastrukturprojekte wie die Köhlbrandquerung und die Hafenquerspange müssen zügig angegangen werden. Für die Generierung von Ladung und hohe Wertschöpfung muss die Ansiedlung innovativer, hafennaher Industrien angestrebt werden, die den Universalhafen in Hamburg stärken.

Elbvertiefung

Die Bauarbeiten zur Fahrrinnenanpassung haben endlich begonnen. Es darf nun keine weiteren Verzögerungen mehr geben, damit die größeren Schiffe mit mehr Ladung schon bald leichter nach Hamburg kommen können. Außerdem müssen das Verbandsklagerecht und das Planungsrecht reformiert werden, damit Infrastrukturprojekte wie die Elbvertiefung zukünftig wieder mit einer höheren Planungssicherheit ausgestattet werden.

Handwerk, Handel und Industrie fit für morgen machen

In Hamburg wird Neues geschaffen – Industrielle Produktion sorgt beispielsweise im Hamburger Hafen für hohe Wertschöpfung und schafft ortsgebundene Ladung, auch im Luftfahrtsegment genießt die Stadt internationale Bekanntheit. Als Tor zur Welt lebt die Stadt seit jeher vom Handel. Ob im großen Stile als Drehscheibe internationaler Warenverkehre, oder im Einzelhandel, der die Innenstadt und die Quartiere maßgeblich prägt. Stationäre Händler geraten durch Onlinehandel und neue Konkurrenten jedoch zunehmend unter Druck. Gewerbetreibende sind deshalb auf eine Aufwertung der City angewiesen und brauchen keine Politik, die möglicher Kundschaft die Lust an Shoppingtouren vertreibt. Der Handel braucht endlich ein gesamtstädtisches Einzelhandelskonzept, das die unterschiedlichen Herausforderungen in den Stadtteilen zielgenau adressiert und Vielfalt, Flexibilität und Ausbildung im Gewerbe sichert. Auch zwei zusätzliche verkaufsoffene Sonntage stünden Hamburg gut zu Gesicht. Ebenso wichtig für Arbeitsplätze in der Stadt ist das Handwerk. Neben der langfristigen Stärkung bei der Gewerbeflächenvergabe, die wieder zu einer besseren Durchmischung der Quartiere sorgen muss, gilt es hier vor allem um die Nachwuchssicherung und um die Nutzung der Chancen der Digitalisierung: Digitalkompetenzen müssen in handwerklichen Ausbildungen Einzug halten und neue Technologien die anspruchsvollen Berufe im Handwerk attraktiver und zukunftsfester machen.

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