Wohnungsbaupolitik in Hamburg

Wohnungsbau ist derzeit eines der wichtigsten politischen Themen der Stadt Hamburg. Ich möchte, dass Hamburg weiter wachsen kann und jeder eine gute und bezahlbare Wohnung finden kann. Dabei lehne ich weitere Regulierungen und staatliche Eingriffe in die Preise ab - denn diese schaden und sorgen für noch mehr Wohnungsknappheit.

Wohnen in Hamburg: Meine Kernanliegen

  • Mehr Wohnraum schaffen: Wir müssen das Angebot an Wohnraum in Hamburg endlich ausbauen!
  • Bauen muss einfacher werden: Unnötige Regulierungen und bürokratische Hürden müssen abgebaut werden.
  • Stadtteile aufwerten: Vermeintlich weniger attraktive Stadtteilen müssen wir entwickeln und aufwerten - das ist das beste Mittel gegen angebliche Gentrifizierung!
  • Schluss mit der Enteignungsdebatte: Wer soll noch investieren, wenn über Enteignungen und scharfe Regulierungen nachgedacht wird?
  • Bauämter müssen zu echten Service-Einrichtungen für Bauwillige werden

Hamburg soll weiter wachsen

Hamburg wächst Jahr für Jahr um ca. 15.000 Menschen – darüber bin ich sehr froh! Das zeigt, wie attraktiv unsere Stadt ist. Wir in der Politik haben nun die Aufgabe, die wachsende Stadt Hamburg lebenswert zu erhalten und gute und faire Rahmenbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Dazu gehört besonders auch das Thema Wohnen, denn es betrifft jeden. Ich setze mich dafür ein, dass ein größeres Angebot an neuem Wohnraum entsteht und dass Wohnen in Hamburg günstiger wird.

Wohnen in der Hafencity Hamburg

Mehr Wohnraum schaffen

In Hamburg eine passende Wohnung oder ein passendes Haus zu finden ist oft nicht ganz einfach. Die steigenden Preise für Wohnraum in Hamburg zeigen, wie knapp Wohnraum ist. In vielen Bereichen gibt es einfach zu wenig Wohnraum. Daran müssen wir dringend arbeiten. Zur Wahrheit gehört aber auch: Wir werden nie erreichen, dass in allen Hamburger Stadtteilen für Alle immer Wohnraum zur Verfügung steht. Gerade in beliebten Stadtteilen ist bereits eine Grenze erreicht. Wir müssen deshalb stadtweit mehr Wohnraum schaffen und damit das Angebot deutlich ausbauen.

Weniger regulieren, mehr bauen!

Mehr Wohnraum können wir aber nur schaffen, wenn wir mehr bauen. Die Lösung für die Probleme des Hamburger Wohnungsmarktes kann nur mehr Neubau, mehr Zubau, mehr Nachverdichtung sein – kurz: eine Ausweitung des Angebots durch Investitionen in den Wohnungsbausektor. Dazu müssen wir endlich damit aufhören, Neubauten mit immer stärkeren Regulierungen und Bürokratismus zu erschweren. Bauen muss einfacher werden! Das bedeutet sowohl einfache und schnelle Genehmigungsverfahren als auch weniger bürokratische Hindernisse. Dafür setze ich mich mit Nachdruck ein.

Mehr Flächen für die Bebauung

Wer bauen will braucht dafür Bauland. Dieses ist aber in Hamburg momentan besonders knapp. Das müssen wir dringend ändern! Geeignete Flächen wären vorhanden, werden aber nicht als Bauland ausgewiesen. Dabei gehört über die Hälfte des Grunds und Bodens in Hamburg der Stadt. Wir können also etwas tun! Die Stadt Hamburg als größter Grundbesitzer muss mehr Flächen entwickeln. 

Nachverdichtung konsequent umsetzen

Neubauten alleine reichen aber nicht. Ich bin überzeugt, dass zusätzlich zu Neubauflächen die Stadt auch gerade in den besonders beliebten und bereits dicht bebauten Stadtteilen Möglichkeiten zur Nachverdichtung nutzen muss. Dies kann beispielsweise durch Dachgeschossausbauten und Aufstockungen geschehen, beispielsweise auch auf Dächern von Supermärkten.

Stadtteile entwickeln und aufwerten

In besonders beliebten Stadtteilen wie Eimsbüttel, Eppendorf oder dem Schanzenviertel ist die Wohnungsknappheit besonders groß. Die Mieten steigen hier dementsprechend stark an. Ich freue mich darüber, wenn Stadtteile beliebter werden. Statt über Gentrifizierung zu reden sollten wir dagegen andere, vermeintlich weniger attraktive Stadtteile entwickeln und aufwerten. Nicht weiter regulieren, sondern besser machen - das ist hier meine Überzeugung!

Wohngebiet in Hamburg

Weniger staatliche Eingriffe

Steigende Mieten treffen besonders diejenigen empfindlich, die über ein eher geringes Einkommen verfügen. Reflexhaft ertönt häufig der Ruf nach staatlichen Eingriffen in den Wohnungsmarkt, beispielsweise nach einer Mietpreisbremse. Ich halte das für falsch und sogar für schädlich. Steigende Mieten sind ein Zeichen, dass es zu wenig passenden Wohnraum gibt - das müssen wir ändern.

Enteignungsdebatte ist Gift für den Wohnungsmarkt

Mietendeckel und Mietpreisbremse sind schädlich für den Wohnungsmarkt – ein wahres Gift ist die zuletzt in Berlin geführte Enteignungsdebatte. Wer würde noch in Immobilien investieren, wenn die Gefahr bestünde, sein Eigentum zu verlieren? Enteignungen führen dazu, dass sich die Privatwirtschaft komplett aus dem Wohnungsbausektor zurückzieht – das kann ich nur entschieden ablehnen!

Kein Verbot von Einfamilienhäusern

Die Verbotskultur unter Grün-Rot in meinem Heimatbezirk nimmt bereits groteske Züge an. Ich möchte nicht, dass es in neuen Bebauungsplänen ein Verbot von Einfamilienhäusern gibt – das verstärkt die ohnehin schon große Knappheit auf diesem Markt, der speziell für Familien sehr attraktiv ist – nur noch stärker.

Bauämter als Service-Einrichtungen

Wer wie ich ein Haus baut, der braucht starke Nerven. Und das geht schon beim Umgang mit dem Bauamt los. Ich will, dass Bauämter zu Service-Einrichtungen für Bauwillige werden. Derzeit hat man nicht den Eindruck, dass Bauwillige von der Stadt Rückenwind bekommen. Das muss sich dringend ändern.

Themenfotos: stock.adobe.com, User rh2010 und DREAM DOCK B. Hennig

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